BC ST. VITH – BBC EUPEN

BC ST. VITH 62 - 41 BBC EUPEN
10 Mrz 2018 - 19:00St. Vith

Der BC St.Vith behält in der DG die Überhand

Vor drei Jahren standen sich der BC St.Vith und der BBC Eupen zum letzten Mal gegenüber. Am Wochenende war es wieder so weit und wie schon beim letzten Aufeinandertreffen behielten die Eifeler die Überhand, letztendlich auch dank der ausreichenden Physis und des besser aufgestellten Kaders.

„Eine super Kulisse, an die man sich gewöhnen könnte“, meinte Janosch Alt, der damit aber tief blicken ließ: St.Vith ist eine solche Kulisse nicht gewohnt. „Daher waren meine Spieler zu Beginn auch etwas nervös“, vermutete St.Viths Trainer Didier Franceschi. „Im Grunde waren die beiden ersten Viertel nicht gut. Wir haben zu schnell geworfen und trafen nicht. Eupen konnte also ohne Probleme tief stehen.“

Die Eupener waren sich der schwierigen Aufgabe vor Spielbeginn bewusst: „Ohne unseren Stammspielverteiler und mit einigen angeschlagenen Spielern war es für uns eine Mammutaufgabe, hier mitzuhalten. Wir haben uns jedoch lange Zeit gut geschlagen“, so Trainer Christian Schyns.

„Wir gingen davon aus, dass wir im dritten Viertel untergehen würden, doch so war es nicht“, wollte BBC-Präsident Jean-Marie Leisten die Dinge positiv sehen. Doch auch er musste mit ansehen, wie Eupen am Ende doch noch deutlich mit 21 Punkten verlor.

„Das Resultat ist in der Höhe eigentlich zu deutlich ausgefallen“, so Trainer Schyns. „Aber der Unterschied befindet sich auf der Bank. St.Vith hat starke Einzelspieler und kann noch dazu viele Wechsel tätigen. Das ist der Unterschied zu uns.“

„Das Resultat ist in der Höhe eigentlich zu deutlich ausgefallen“, meint der Eupener Coach.

Aufseiten der St.Vither war man natürlich überglücklich, auch wenn es nicht so spannend hätte sein müssen, sagte Didier Franceschi. „In der zweiten Halbzeit haben wir gut kombiniert und die Würfe versenkt. Jedoch haben wir nur phasenweise so agiert. Zwischenzeitlich kamen unsere Gegner immer wieder heran.“

Eupen hätte St.Vith fast ein Schnippchen schlagen können, auch aufgrund der vielen Freiwürfe. Doch dazu kam es, sehr zum Leidwesen von Jean-Marie Leisten nicht: „Leider haben wir die Freiwürfe nicht alle verwandelt. Acht von zwanzig, das ist definitiv zu wenig. Warum die Spieler verworfen haben, weiß ich nicht. Es sind eigentlich allesamt sichere Schützen.“ Letztendlich sahen auch die Eupener ein, dass es „eine logische Niederlage gegen ein stärkeres Team war, das um den Aufstieg in die zweite Provinzklasse spielt“.

Nach dem Wochenende stehen die Chancen der St.Vither sogar noch besser. Der direkte Konkurrent um Platz zwei, Visé, verlor erstaunlicherweise beim Letztplatzierten Oupeye. Damit könnte St.Vith, im Falle eines Sieges am Mittwoch bei Dison-Andrimont, den zweiten Platz für sich alleine beanspruchen. „Dabei war der Aufstieg vor der Saison gar nicht unser Ziel“, so der erstaunte Didier Franceschi. „Doch wir nehmen, was kommt. Das Team muss für die 2. Provinzklasse aber breiter aufgestellt werden. Wir sind derzeit bemüht, die jungen Spieler aufzubauen, damit sie in Zukunft eine tragende Rolle einnehmen können.“ Hervorzuheben sei an dieser Stelle sicherlich Lenny Paquet. Der 16-Jährige bestritt am Samstag eines seiner ersten Spiele für die erste Mannschaft und erzielte auf Anhieb in den Schlusssekunden einen Dreier.