BC ST. VITH – DISON-ANDRIMONT B

BC ST. VITH 63 - 74 DISON-ANDRIMONT B
12 Dez 2015 - 20:00St. Vith

Basketball – 3.Provinzklasse: St.Vith verliert gegen den Letzten 

„Rabenschwarzes Verletzungsjahr“

Für die ostbelgischen Basketballteams standen die Spiele am Wochenende unter keinem Stern. Sowohl Eupen als auch St.Vith konnten keinen Sieg einfahren. „Ich bin sehr enttäuscht, dass wir als Zweitplatzierter gegen den Letzten verloren haben, auch wenn Dison-Andrimont meines Erachtens eine viel bessere Platzierung verdient hätte. Doch zu Hause müssen wir einfach gewinnen“, so der enttäuschte St.Vither Trainer Didier Franceschi. „Seit Wochen hadern meine Spieler mit den Schiedsrichterleistungen und dies zurecht, da diese oft nicht auf der Höhe sind, so auch an diesem Wochenende. Doch meine Jungs müssen es einfach schaffen die Unparteiischen auszublenden, sonst geht es einfach nicht. Denn die Spieler verlieren durch das Meckern jegliche Konzentration auf ihr Spiel. Die Schiedsrichter können wir nicht mehr verändern, also müssen wir uns verändern.“ Spielerisch lief es bei den St.Vithern am Wochenende auch nicht rund. So standen die Rot-Weißen zur Halbzeit schon im Rückstand. „Nach der Halbzeit haben wir besser und organisierter agiert. Trotz der Manndeckung auf Janosch Alt und Kevin Sarlette haben wir weiterhin gut gespielt, doch dann ging plötzlich wieder nichts mehr und wir haben viel zu überhastet gespielt. Zu allem Überfluss verletzt sich Janosch Alt dann auch noch. Es ist für uns wirklich ein rabenschwarzes Verletzungsjahr“, so Franceschi, der sicherlich die richtigen Worte trifft. Denn neben Alt sind auch die Center Tandler und Jost noch immer verletzt. „Durch den zusätzlichen Ausfall von Alt fehlte uns dann einfach eine Führungspersönlichkeit auf dem Platz. Kevin Sarlette hat versucht, die Position einzunehmen, doch dazu kann er in seinem jungen Alter nicht im Stande sein. Ich verlange es auch nicht von ihm.“ Franceschis Fazit für die Rückrunde fällt gedämpft aus: „Wir beenden die Hinrunde mit vier Niederlagen, die sicherlich abwendbar waren. Nun müssen wir im Team nach vorne schauen und in der Rückrunde alles mögliche in die Waagschale werfen, damit wir uns dort halten können, wo wir sind.“